Wer kennt es nicht? Da betreibt man schon seit Jahren regelmäßig Krafttraining und dennoch schnauft man bei schweren Sätzen oder auch bereits beim Tragen des frisch eingekauften Milchvorrates wie ein Dampfross. Insbesondere bei Belastungen die einen Großteil des Körpers miteinbeziehen, so wie es z.B. beim Tragen schwerer Gegenstände oder auch bei komplexen Mehrgelenksübungen der Fall ist, kommen wir schnell an unsere Leistungsgrenzen.
Rein muskulär ließe sich hier sicherlich noch einiges mehr rausholen, mehr Last bewegen und auch noch ein viel größerer Trainingsreiz setzen. Doch oft genug hecheln, keuchen und japsen wir bereits nach ein paar Wiederholungen so stark, dass wir den Satz nicht weiter fortführen können, ohne dass uns dabei schwarz vor Augen werden würde. Insbesondere beim Kreuzheben äußert sich diese Diskrepanz zwischen muskulärer Leistungsfähigkeit und der Gesamtleistungskapazität des Körpers sehr deutlich.
Bei Kniebeugen kann man im Lockout für ein paar Atemzüge verweilen, was ja ebenfalls bereits eine sehr anstrengende Angelegenheit ist, aber beim Kreuzheben besteht diese Möglichkeit nicht. Wer hier bereits mit dem 2- oder 3-fachen des eigenen Körpergewichts trainiert, wird diese Last meistens auch nur für ein paar Wiederholungen bewegen können und dann geht einem relativ schnell die Puste aus.
Bei reinem Krafttraining – selbst wenn es umfassend betrieben wird – gibt es nämlich ein Defizit.
Das Herz ist ein Muskel und ein Muskel wächst langfristig vor allem dann, wenn er der ihm abverlangten Leistung dauerhaft nicht gerecht werden kann.
Hier gibt es jedoch einen großen Unterschied zwischen unserer Herzmuskulatur und unserer Skelettmuskulatur. Letztere lässt sich primär durch möglichst hohe Leistungsabfrage in relativ kurzer Zeit trainieren – so wie es z.B. bei Sprintern oder Powerliftern der Fall ist. Das Herz hingegen wächst bei derartigen Disziplinen nicht signifikant mit. Es kompensiert die kurzfristig gestellten Anforderungen während des Sprints oder des (sub-)maximalen Krafteinsatzes hauptsächlich durch eine Freuquenzerhöhung, sprich es schlägt einfach nur schneller und somit öfter. Sobald es jedoch hier an seine Leistungsgrenze kommt, bricht auch die Leistungskapazität des gesamten Körpers zusammen und dies ist einer der Gründe dafür, dass man nun einmal keinen Kilometer sprinten oder 20 Wiederholung mit 250 kg machen kann.
Zusätzlich entwickelt sich hier ein weiteres Problem: Je mehr man eingleisig und ausschließlich die Skelettmuskulatur trainiert, desto schwächer wird das klein bleibende Herz im Verhältnis zur Gesamtkörpermasse. Dies ist der Grund dafür, dass wahre Kolosse der Schwerathletik oder auch des Bodybuildings Herzprobleme bekommen können oder auch bereits im normalen Leben und bei schweren Sätzen stark ins Schnaufen kommen. Ihr Körper ist dann einfach zu groß für ihr Herz.
Und was machen wir jetzt, um diesem Schlamassel zu entgehen und um die Gesamtleistungskapazität unseres Körpers anzuheben?
Wenn wir unser Herz richtig trainieren, dann wird auch dieses hypertrophieren und dann steigt außerdem die Leistungsfähigkeit unseres Körpers insgesamt.
Die Hypertrophie unseres Herzens führt nämlich zu einer Vergrößerung seines Volumens. Dies bedeutet, dass unser trainiertes Herz das gleiche Volumen an (sauerstoffreichem) Blut wie ein durchschnittliches Herz transportieren kann, jedoch mit viel weniger Schlägen. Aus diesem Grund kann es erstens die gleiche Leistung mit viel geringerem Aufwand erbringen und zweitens gerät es so erst viel später an die Leistungsgrenze der maximal möglichen Herzfrequenz.
Ergo: Ein trainiertes Herz kann mehr Leistung erbringen und das gilt auch für die Leistungen (sub-)maximaler Einsätze im Krafttraining und Bodybuilding.
Eine Kette ist schließlich immer nur so schwach wie ihr schwächstes Glied und kein Körper ist wirklich stark, der von einem schwachen Herzen betrieben wird. Man braucht nun einmal die richtige Pumpe, um auch richtig pumpen zu können.
Um den Hubraum unseres Herzens gutartig zu erweitern bleibt uns nur eine Möglichkeit: Ausdauertraining.
Ja, ich weiß. Wir Kraftsportler sollten nicht gerade ein Freund des Ausdauertrainings sein. Insbesondere für Hard Gainer, die sowieso Probleme haben, die nötigen Pfunde auf ihre Knochen zu zaubern, wird die Situation durch eine zusätzliche Anheizung ihres Stoffwechsels nicht gerade erleichtert. Desweiteren führt regelmäßiges Cardio-Training zu einer verstärkten Ausschüttung von Cortisol. Dieses ist für mannigfaltige Abbauprozesse in unserem Körper zuständig, wovon die Muskulatur ebenfalls nicht verschont bleibt. In Reaktion darauf wird die körpereigene Testosteronausschüttung reduziert und dabei ist diese doch für unsere Ansprüche sowieso schon viel, viel zu gering. Testosteron.
Weshalb sollten wir also das, was wir durch unsere Arbeit im Studio mühevoll aufgebaut haben, auf der Straße, im Wald oder im Wasser wieder katabolisieren? Wär dies nicht ziemlich dumm?
Wer in seinem Malkasten nur die Farben schwarz und weiß (ja ich weiß, das sind keine wirklichen Farben) hat, wird dies so sehen, aber oftmals sollte man sich die Dinge ein wenig genauer ansehen.
Regelmäßige Ausdauerbelastungen haben auch viele Vorteile. So lernt der Körper z.B. auf diese Weise verstärkt Körperfett für seine Energiegewinnung heranzuziehen, damit er noch Glykogenreserven für wirklich anstrengende Momente, die da noch kommen mögen, aufbewahren kann. Desweiteren erhöht sich durch derartige Ausdauerbelastungen die Anzahl der Mitochondrien (Kraftwerke) in den beanspruchten Muskelzellen, wodurch auch im Krafttraining mehr Energie für die Kontraktionsarbeit zur Verfügung gestellt werden kann.
Uns geht es heute jedoch vor allem um die Vergrößerung unseres Herzens. Ein Herz für schweres Training. Dieses lässt sich weder durch Kraft- noch Intervalltraining und auch nicht durch HIIT oder Tabatas trainieren. Hier ist die Belastung einfach nur (viel) zu kurz und das Herz reagiert hier fast zur Gänze nur durch eine momentane Frequenzerhöhung.
Schließlich können wir auf diese Weise die Trainingsintensität des Herzens nicht vergrößern. Das Gewicht des Blutes bleibt immer relativ gleich und es wäre sicherlich nicht förderlich, sich Blei in die Adern zu pumpen – auch wenn es dazu noch keine Kurzzeitstudien gibt.
Eine gutartige Volumenzunahme des Herzens lässt sich nur durch ein Training der aeroben Ausdauer hervorrufen. Peter Markworth schreibt dazu in seinem Buch Sportmedizin. Physiologische Grundlagen:
„Um die allgemeine aerobe Ausdauer zu verbessern, muß man täglich mindestens zehn Minuten trainieren, wobei größere Muskelgruppen (mehr als ein Sechstel oder Siebtel der Muskulatur) so zu beanspruchen sind, daß 50 Prozent der maximalen Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems erreicht werden.
(...)
Wenn man wirklich nicht die Zeit hat, täglich zehn Minuten zu trainieren, sollte man versuchen, dreimal in der Woche eine 50- bis 70prozentige Kreislaufbelastung über jeweils 30 Minuten einzugehen.“
Es ist also eigentlich keine große Sache und auch nicht sehr anstrengend. Man muss sich nur dazu überwinden können, es regelmäßig zu machen. Selbst untrainierte Personen werden auf diese Weise bereits nach vier Wochen eine deutliche Leistungssteigerung ihrer aeroben Fähigkeiten erleben. Je nach Trainingsstand erweitert sich natürlich auch die notwendige Dauer und Intensität um weitere Wachstumsreize auszulösen – aber das kennen wir ja zu genüge schon vom 'normalen' Skelettmuskeltraining.
Um somit den anabolen Nutzen des Ausdauertrainings möglichst groß und den daraus resultierenden katabolen Schaden möglichst gering zu halten, sollten wir lernen, hier einen Mittelweg zu gehen. Auf eine der beiden Möglichkeiten des Muskeltrainings vollständig zu verzichten ist nicht sinnvoll und wird sich auch in entsprechenden Schwachstellen der eigenen Entwicklung und somit in einer höheren Gesamtschwäche des Körpers äußern und auf die können wir getrost verzichten. Schwäche ist was für Schwächlinge. Wobei der wahre Schwächling nicht derjenige ist, der schwach ist, sondern der, der schwach bleibt.
Also los gehts: Laufen, Biken, Rudern, Schwimmen; all dies führt in geregeltem Maße indirekt auch zu einer Leistungssteigerung im Krafttraining und wenn wir alle direkten Wege bereits ausschöpfen, bleibt uns nur die Möglichkeit, auch die indirekten Wege auszuschöpfen. Dies bewahrt uns davor, auf die illegalen und schädlichen Wege ausweichen zu müssen.
Es gibt viele Wege, ein vergrößertes Herz zu erhalten, doch nur einer dieser Wege ist gutartig. Das ist der Weg, den wir hier soeben beschrieben haben – Ausdauertraining. Das Schreckensgespenst 'Sportlerherz' rührt von einer Menge Unwissen und der Verflechtung verschiedener Umstände her.
Ja, es kann auch zu krankhaften Vergrößerungen des Herzens kommen und mit diesen ist nicht zu spaßen. Sie dürfen jedoch nicht mit der Hypertrophie des Herzens durch Ausdauertraining in einen Topf geworfen werden. Sie haben andere Ursachen und so wie es für jeden Teil des Körpers auch krankheitsbedingte Defekte geben kann, so kann dies natürlich auch beim Herzen der Fall sein. Darüber könnte man jetzt auch eine Menge schreiben, dies gehört jedoch nicht hierher. Vielmehr wird so etwas durch Beschwerden oder durch ein Belastungs-EKG beim Arzt zu erkennen sein und auch dort behandelt werden.
Wer hingegen bereits von durchschnittlicher Gesundheit ist und bisher keine Probleme hat, sollte sich nicht zu viele Sorgen machen oder ab einem best. Alter entsprechende Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen.
Manche fühlen sich hingegen so gesund, dass sie bereit sind, für noch mehr Leistung ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Der Einsatz anaboler Steroide führt in vielen Fällen auch zu einer krankhaften Vergrößerung des Herzens, wovon insbesondere die linke Seite betroffen zu sein scheint. Eine derartige asymmetrische Hypertrophie des Herzens kann u.a. dazu führen, dass die Herzklappen nicht mehr richtigen schließen können. Dysbalancen waren schließlich noch nie gesundheitsfördernd.
Ein weiteres Problem ist hier die konzentrische Hypertrophie die ebenfalls durch Steroide hervorgerufen werden kann. Dies bedeutet, dass der Herzmuskel verstärkt nach innen wächst, wodurch sich die Kapazität des Herzens verringert, obwohl es größer wird. Dies ist sehr ineffektiv, so wie die unnötige Beschwerung einer Maschine und eine daraus resultierende geringere Arbeitskapazität, und kann ebenfalls zu drastischen Herzproblemen führen.
Die einzige wahre und produktive Vorgehensweise zur Erlangung eines gesundheits- und leistungssteigernden Herzens ist somit die durch regelmäßiges und lockeres und dennoch progressives aerobes Training.
Ja, gesundheitsfördernd ist es auch. Ein stärkeres Herz kann schließlich mit weniger Aufwand mehr Leistung erbringen und diese Effizienz wirkt sich wiederum schonend auf den gesamten Blutkreislauf und seine Komponenten aus. Was haben wir somit für eine andere Wahl?
Hast Du ein Herz für schweres Hanteltraining?
Kommentare
Welche Art Cardio machst du?
Hi!
In einem anderen Artikel hier auf der Page (ich glaube, es ging um diese Arztdiagnose mit der Hüfte) hast du in etwa geschrieben, dass längeres Laufen bzw. langanhaltende Belastungen ohne Widerstände nicht gut für dich seien.
Das Laufen im Speziellen wegen der Hüfte, und langanhaltende Belastungen ohne Widerstand generell weil sie keine "aufbauenden" Reize setzen.
Wie vereinbarst du Cardiotraining und Widerstandtraining, welche "Sorte" Cardio bevorzugst du (Schwimmen, Rudern, etc)?
Betreibst du das genauso progressiv wie das Training mit Gewichten, oder nur mal so "nach Gefühl" für zwischendurch?
Cooler Blog, coole Art sich mit den verschiedenen Themen auseinanderzusetzen!
Viel Erfolg weiterhin!
Cardio/HIIT
Cardio selbst mache ich nicht ernsthaft - eher zur Fortbewegung und zur Entspannung; dabei bike, rudere oder schwimme ich fast täglich.
Wenn ich ernsthaft in die Richtung trainieren möchte, dann eher mit Intervalltraining an der Hantel, im Wasser oder auf der Straße - dann auch gerne progressiv.
Die Hauptsache ist jedoch, dass man es überhaupt macht.
Wie funktioniert Progressives Ausdauertraining?
Hi,
ich einen 4er Splitt. Also 2 tage Training und 1 Tag Pause.
Am Pausetag also an jedem dritten Tag "laufe" ich 60min am Crosstrainer mit Puls 150-160.
Nun bin ich froh zu hören, dass mein Herz (positiv) zum wachsen bringt.
Hätte nicht gedacht, dass moderates Ausdauertraining diesen Effekt hat.
Ich hätte gedacht das Intervalltraining die es als Programme auf Laufbänder, Ergometer und Crosstrainer gibt, diesen Erfolg hätten.
Da ich mir Ausdauer jedoch an meinem Pausetag gelegt habe, kann ich da nicht mein Körper mit Intervalltraining belasten.
Deswegen freut es mich um so mehr, das ich einen weiteren Grund für meinen Ausdauertag gefunden habe.
Aber was bedeutet hier progressive steigerung?
Ich laufe doch schon 60min. Eigentlich wollte ich das nicht noch mehr erhöhen. Oder wo ist denn da die grenze?
Stundenlang auf dem Crosstrainer kann ich mir nicht vorstellen oder wie versteht ihr das?
Im Bodybuilding wird ja die Gewichtsmenge immer erhöht. Oder die Wiederholungen.
Aber beim Crosstrainier, weiß ich nicht. Das ist doch nicht mein Hauptsport.
Und außerdem schnaufe ich immer noch wenn ich die Einkäufe schleppe. Ich habe aber nicht vor meine 108kg Körpermasse aufzugeben ;)
Deswegen hoffe ich das mein Ausdauertag mir da hilft.
Progression im Cardiotraining
Hey,
"Ich laufe doch schon 60min. Eigentlich wollte ich das nicht noch mehr erhöhen. Oder wo ist denn da die Grenze?"
Grenzen? ;)
Die Frage ist ähnlich wie z.B.: Ich drücke doch schon 60kg. Eigentlich wollte ich das nicht noch mehr erhöhen. Oder wo ist denn da die Grenze?
Will man sich weiterentwickeln, so muss man auch die Anforderungen erhöhen. Wo man sich hier selbst Grenzen bei der Anforderung setzt, da setzt man auch Grenzen der eigenen Entwicklung.
In Deinem Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten der Progression: Entweder die Intensität generell steigern. Also schneller laufen in kürzerer Zeit oder gar gleich auf Intervalltraining umsteigen oder einfach länger Cardio machen. Jedes Mal ein paar Minuten länger oder so. Wer immer nur gleich trainiert, wird sich nicht weiter entwickeln, da der Körper sich hier irgendwann vollkommen dran gewöhnt haben wird.
Mit der vollständigen Anpassung kommt auch der Stillstand der Entwicklung. Natürlich ist dieser Stand dann weiter entwickelt als der, wenn man gar nichts macht.
Hallo, ich denke das der
Hallo,
ich denke das der Vergleich mit den 60kg beim bankdrücken nicht so gut ist. Hierbei kann man und sollte man das Gewicht immer weiter steigern, beim Cardiotraining sollte man irgentwann bei seiner maximalen Zeit, die man läuft, angekommen sein. 60min pro Einheit sollten da auch genügen.
Dein Puls sollte sich beim Cardiotraining zwischen 140 und 160 befinden. Wenn du immer versuchst den gleichen Puls zu behalten wirst du mit der Zeit automatisch schneller laufen. Dadurch das dein Puls sich bei gleichem Tempo verringern wird und du somit gezwunden wirst schneller zu laufen um weiterhin einen Puls zwischen 140 und 160 zu haben, wirst du dich automatisch steigern.
Mit freundlichen Grüßen
Der Vergleich
...liegt schon im Rahmen.
Es ging ja um Progression.
Die 60kg könnte ich ja auch immer schneller drücken. Aber irgendwann geht es hier nicht weiter. Ebenso wie man ja auch keine 60 Minuten sprinten kann.
Aber ich sehe es auch als sinnvoller an, erstmal die Intensität statt der Dauer zu steigern...
schwarz-weiß
"Wer in seinem Malkasten nur die Farben schwarz und weiß (ja ich weiß, das sind keine wirklichen Farben) hat, wird dies so sehen, aber oftmals sollte man sich die Dinge ein wenig genauer ansehen."
Hier darf ich dich korrigieren, bzw. du musst hier keine Eingeständnisse machen ;o)
Schwarz und Weiß kann man (wie auch Grau) als unbunte Farben bezeichnen, also stimmt doch alles =)
Ansonsten gefallen mir die meisten der Artikel sehr gut, wie auch dieser, vorallem die satirischen.
Auch wenn ich nicht alle Ansichten teile (z.B. habe ich mir für Kreuzheben alternative Übungen zurecht gelegt... oder würde Creatin nicht nehmen, da nicht einsichtig ist in wie weit sich Wasser auch im Herzmuskel anlagert), so teile ich doch viele deiner Ansichten und begrüße es sehr, wie du die ganzen Gehirnfeinde die nur PUMPEN! im Kopp zu haben scheinen ohne über körperliche Folgen nachzudenken an den Pranger stellst.