Nachdem im ersten Teil von 'Drücken macht stark' das grundlegende Fundament für das korrekte Drücken gelegt wurde, wollen wir uns heute einmal mit der Bewältigung wirklich schwerer Gewichte beschäftigen und etwas mehr ins Detail gehen.
Das Geheimnis liegt in dem neuen Arginin-Booster der Firma...
Nur Spaß. Für die Bewältigung schwerer Gewichte gibt es keine wirklichen Geheimnisse, sondern nur beharrliches und progressives Training. Wer durchgängig am Limit trainiert und sich richtig ernährt ohne sich dabei ins Übertraining zu treiben oder in die Unterregeneration hinabzurutschen – z.B. durch zu viel Stress (Partys, Alk und andere entwicklungshemmende Umstände) – der wird auch härter, stärker und breiter.
Jede Nachlässigkeit im Training hingegen lässt einen wieder schwächer werden. Die Rolltreppe zur Schwäche läuft immer weiter und weiter nach unten in den Abgrund der Kraftlosig- und Schmächtigkeit hinab. Um immer weiter zu verkümmern, muss man überhaupt nichts machen. Das geht alles von ganz allein. Was wir von der Natur unseres Potentials nicht vehement einfordern, das werden wir auch nicht erhalten
Mit einem durchschnittlichen Training werden wir ab und an auch einmal einen Schritt nach oben in Richtung Stärke machen, aber jedes Mal, wenn wir das Training wieder vernachlässigen, wird diese Mühe zugleich auch wieder zunichte gemacht. Erst beharrliches Voranschreiten wird auch uns voranbringen. Stagnation ist was für Schwächlinge. Wir sind progressiv. Wir sehen die Selbstverständlichkeit im Training. Es gibt nämlich keinen anderen Weg, der die Würde eines Schwerathleten bewahren würde. Wir verpflichten uns selbst zum Training. Die Frage: 'Training, ja oder nein?', ist nicht existent. Regelmäßiges Training gehört zu unserem Leben wie das tägliche Atmen, Schlafen, Trinken und Essen. Der Mensch wächst am Widerstand und wer wachsen will, der muss das auch verstehen oder er wird schwach bleiben.
Und das ist das 'große' Geheimnis hinter sauberem Aufbau: Beharrlichkeit und Progressivität. Das ist keine Frage der Veranlagung, sondern eine der Charakterstärke.
... ist trainingsspezifischer Beschaffenheit: Dabei geht es um die richtige Technik. Es geht nicht nur um die klassischen Allerweltsbeschreibungen alá Trainingsguide 'xy', sondern um die diffizile Perfektion der eigenen Drücktechnik durch die aktive Miteinbeziehung des gesamten Körpers.
Je mehr Muskeln nämlich an einer Bewegung beteiligt sind, desto stärker wird diese Bewegung auch sein. Dies ist der Synergistische Effekt. Klaus Arndt hat vor geraumer Zeit ein Buch geschrieben, welches diesen Effekt produktiv in die eigene Trainingsplanung miteinbezieht. [1] Gemäß diesem ist der ganze Körper stärker, als die Summe seiner Muskeln. Die Kräfte einzelner Muskeln addieren sich hier nicht einfach, sie potenzieren sich vielmehr. Dahinter steht das Prinzip der Hyper-Irradiation, welches u.a. eingehend bei Pavel Tsatsouline beschrieben wird. [2,3]
Wir gehen jetzt einmal kurz die wichtigsten und doch zumeist so unbeachteten Muskeln und ihre korrekte Aktivierung durch, die für schweres Drücken von Bedeutung sind. Dazu ist ein wenig Aktivität von Dir verlangt, aber es wird sich für Dich lohnen – versprochen. Am besten Du nimmst Dir dazu einen Stab, Besenstiel o.ä.
Beginnen wir mit dem korrekten Stand – dem Fundament der ganzen Übung. Korrekter Stand bedeutet hier nicht hüftbreit, sondern schulterbreit. Bei uns ist das schließlich ein gewaltiger Unterschied oder zumindest hätten wir das so gerne...
Wer sich dafür interessiert, kann den vollständigen Artikel beim Team-Andro weiterlesen.