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Die 4-Stunden-Woche – Tim Ferriss

„Realität ist verhandelbar. Abgesehen von dem, was Gesetze und Naturgesetze festlegen, können alle Regeln gebeugt oder gebrochen werden.“

Das ist ein Grundsatz des DEALmakers – wie ihn Tim Ferriss in seinem Bestseller Die 4-Stunden-Woche nennt. DEAL steht dabei für:

Definition

Elimination

Automation

Liberation

Über diese vier Prozesse lässt sich die 4-Stunden-Woche bei vollem Lohnerhalt (oder gar einer Steigerung desselben) etablieren. Unmöglich? Scheint so. Ferriss zeigt jedoch, wie es geht und dass es geht – wenn man bereit ist umzudenken.

9 von 10 Kletterern machen den gleichen Fehler - Dave MacLeod

Eine Buchvorstellung von simu

Dave MacLeods Buch ist erfrischend, geht es doch einen neuen Weg. Unzählige Fachbücher enthalten Tipps, was man wie trainieren soll, welche Technik nun für dies und jenes die beste sei. Dave MacLeod hingegen zeigt auf, was man alles falsch machen oder vergessen kann.

Einen wichtigen Punkt...

behandelt das Kapitel über Sturzangst. Ich bin in den letzten 6 Monaten nie ins Seil gestürzt. Ich habe immer vor dem nächsten Zug versucht abzuschätzen, ob er mir gelingt oder nicht. So blieb ich natürlich innerlich gehemmt. Das Buch erinnerte mich wieder mal daran, wie wichtig es ist, scheitern zu können. Und das kann man nicht nur aufs Klettern beziehen: Wer Angst vorm Scheitern hat, wird nie große Schritte wagen.

Ich beschloss sogleich in die Kletterhalle zu fahren und das erste Mal bewusst Stürze zu trainieren. Dort suchte ich mir eine Route aus, die ca. 3 Schwierigkeitsgrade höher lag als alles bisher von mir Geschaffte und begann zu klettern. Ziel war, dass ich irgendwo scheitere und ins Seil rein knalle. Zu meinem Erstaunen kam ich oben an und hatte somit einen großen Leistungssprung geschafft.

Fett, schwach und krank – wer ist das nicht und warum?

Die moderne Gesellschaft bringt viel Gutes mit sich. Dafür zahlen wir mit allerlei Nebenwirkungen:

  • Metabolisches Syndrom
  • Adipositas
  • Diabetes
  • Burnout,
  • Leberzirrhose
  • Lungenkrebs
  • Herz- und Gefäßerkrankungen
  • Hormondefizite
  • Impotenz
  • RTL II
  • Schlafprobleme
  • Allergien
  • Asthma
  • neurodegenerative Erkrankungen
  • Depression
  • Bandscheibendurchfall
  • Arthrose
  • Osteoporose
  • Karies
  • Sehschwäche
  • und die damit einhergehenden Konsequenzen auf Aussehen, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude

„Wer den Tod fürchtet, wird nie einer des Menschen würdigen Tat fähig sein.“

Seneca war ein knüppelharter Stoiker. Das gefällt mir. Stoiker zu sein bedeutet, über den menschlichen Irrungen und Wirrungen zu stehen, Weisheit anzustreben und selbst im Angesicht des eigenen Todes locker zu bleiben. Einer seiner zugänglichsten Texte heißt „de tranquilitate animi“ oder für Nichtlateiner...

Von der Gemütsruhe

So wird es zumindest von jenen übersetzt, die antike Philosophie so frisch und lebendig anpacken wie ein zahnloser Greis seinen Zwieback. Lassen wir Seneca selbst zu Wort kommen, worum es hier geht:

Das, wonach Du sehnlichstes Verlangen trägst, ist aber etwas Großes, Erhabenes, nahezu Göttliches, nämlich Unerschütterlichkeit. (Dieses und alle weiteren Zitate stammen aus Senecas Feder – insofern sie nicht anders gekennzeichnet sind.)

Vom Nichts zum Ich (v. Monika Loiber)

Im Dezember 2008 Stand eine junge Frau vor der Trainingsfläche in einem kleinen Studio einer Physiotherapie-Praxis und wartete auf den Trainer: die Beine hatte sie überkreuzt, die Schultern hoch gezogen, Kopf und Blick waren gesenkt, die Arme umschlangen ihren Oberkörper und sie nagte nervös an der Unterlippe... Diese Frau war ich!

Ich fühlte mich den einfachsten Aufgaben des täglichen Lebens nicht mehr gewachsen, fühlte mich anderen geistig unterlegen und von anderen Menschen abgelehnt. Den Blick in den Spiegel mied ich schon lange.

Wie kam es dazu?

Jahrelange Hänseleien in der Schule und dem Sportverein hatten tiefe Spuren in meinem Selbstbewusstsein hinterlassen – um nicht zu sagen es fast zu einem Nichts verkommen lassen. Immer bemühte ich mich es allen Recht zu machen und nirgends anzuecken, jedoch ohne Erfolg. Was auch immer ich tat, immer fanden Partner, Schwiegereltern und „Freunde“ etwas an mir auszusetzen. Etwas, was mich ihnen nicht gleichberechtigt erscheinen ließ. Ich gab alles für meine Beziehung auf: Freunde, Sport, Hobbys, Interessen und sogar meine eigene Meinung. Kurz: Mich selbst.

Wer will Bücher über Philosophie, Physik, Politik, Psychologie usw.?

Weitere zwei Regale wurden geplündert und gelistet. Es befinden sich Bücher aus vielerlei Fachbereichen darunter: z.B. Geschichte, Religion, Medizin und Mathematik. Zudem die Trainings- und Ernährungsbücher, die von der ersten Liste noch über sind.

Selbstabholung am Wörthsee bei München oder per Versand!

Bei Interesse in der entsprechenden Spalte markieren, mir die Liste mailen und im Betreff schreiben, wie viele Bücher bestellt werden: minimalisieren@web.de. Je mehr, desto bevorzugter. Anfragen werden erst ab 10 oder mehr Büchern behandelt.

Die Herausforderung: Nur Natur pur kommt auf den Teller!

Wissen Menschen, was gut für andere Menschen ist? Meistens wissen wir selbst nicht einmal, was gut für uns ist. Wie wollen einzelne da wissen was gut für die meisten ist – insbesondere, wenn sie viel Geld damit verdienen wollen?

Die Nahrungsmittel-Industrie verspricht uns das perfekte Essen

Was ist dabei heraus gekommen? Erdbeeraroma aus Holzspänen, Pressschinken, massig Geschmacksverstärker und Zucker auf dem Teller und im Körper die ganze Palette von Karies über Krebs und Herzschmerz bis hin zu Diabetes – mal abgesehen von den Millionen fetten und gesundheitlich labilen Menschen, die träge und nervös zugleich sind.

Brother Iron. Sister Steel

Good morning, friend, and get outta bed,
Run 'round the block, you've got fat to shed.

Push that iron and lift that steel,
Who you are is how you feel.

Exercise is life's surprise,
Within its hold longevity lies.

We're not to say, „Some other time,“
To procrastinate is a sad human crime.

Consider the loss in vitality and desire,
As the body fails and systems misfire.

Sets times reps with focus and pace,
Intensity with sweat should you embrace.

This isn't a hardship, a pain to resist,
It's the thing of life upon which we subsist,

No nuisance is this, no curse to retire,
It's a thing of life upon which we aspire.

Give up the couch some time each week,
Walk, run, lift weights these goals to seek.

You're not alone and need not despair,
The fun's ahead and the game is a dare.

Wer will meine Bibliothek?

„Von Kindheit an war ich ein Freund des Lesens, und das bisschen Geld, das mir in die Hände kam, wurde für gute Bücher ausgegeben." Benjamin Franklin

So siehts aus. Auch ich liebe und lebte für Bücher. Laut meiner Archivierungs-Datei sind es über 2800 Einzeltitel, die eingelagert sind und bei mir am Wörthsee die Wände verschönern.

Knapp über 2000 davon aus dem Sachbuch- und Philosophiebereich. Ist das minimalistisch?

Curls for the Girls. Ein optimaler Einstieg ins Krafttraining für Frauen

Frauen haben es nicht leicht, wollen sie sich dem Reich des körperlichen Trainings nähern. Wagen Sie sich aus ihrem gewohnten Habitat von Küche und Kaufhaus heraus und betreten eines von diesen modernen Fitnessstudios, dessen Ketten zusehends unser Land umschnüren, so sehen sie sich einem frischen, adretten Lizenzkadetten der Trainerschaft gegenüber. Diese wollen ihre Kompetenz beweisen und warten mit allerlei verschiedenen und z.T. sehr kreativen Übungen auf. Der Körper ist schließlich überaus komplex, besitzt hunderte von Muskeln und deswegen benötigt man auch hunderte von Übungen und Geräten, um ihn umfassend trainieren zu können. Richtig?

Minimalistisches Schlafen

Seit Anfang März schlafe ich nur 3 bis 4 Stunden pro Nacht. Wer selbst im wachen Zustand nur vor sich hin dämmert, wird sich für ein derartiges Experiment kaum interessieren. Gleiches gilt für all die Theoretiker, die so etwas für unmöglich, übertrieben und ungesund erachten... ich habe gelernt, sie zu verachten.

Wer sich von rein abstrakten Gedanken davon abhalten lässt, fantastisch Anmutendes anzustreben, der wird auch nie fantastisch leben. Ich habe mir abgewöhnt, mein Leben von all den Mahnungen, vor denen unsere Gesellschaft und unser Denken nur so strotzt, beeinträchtigen zu lassen. Habe ich den Willen zu etwas, dann folge ich ihm und bringe so in Erfahrung, ob es mir momentan möglich ist oder nicht – das nennt man Empirie. Sie ist der Urgrund des pragmatischen erfolgreichen Lebens.

Progression bei HFT

Ohne Progression kein Wachstum! Selbst Trainingspläne, die so lebensnah wie eine Gefängniszelle sind, beinhalten eine Erhöhung von Gewicht, Volumen und Intensität.

Je mehr Einschränkungen ein solcher Plan enthält, desto mehr wird der Athlet an die Hand genommen – wie ein kleines Kind, das sich gerne die Schuhe zubinden lässt, obwohl es selbst dazu fähig ist. Will man dieses frühe Stadium hinter sich lassen und zu einem freien Athleten er-wachsen, so muss Schritt für Schritt äußere Vorgaben durch innere Entscheidungen ersetzen.

Den Reifegrad eines Athleten erkennt man daran, inwiefern er dazu fähig ist, sein Training selbst zu bestimmen: ohne feste Vorgaben, angemessen seinen Ansprüchen und Fähigkeiten. Das erlernt man nicht von heute auf morgen. Erfahrung und eine gesunde Intuition sind unabdingbar. In meinem Buch HFT - Hochfrequenztraining & Auto-Regulation bereite ich den Weg dorthin.

Bodybuilding ist tot

Ich war nie ein Bodybuilder – zumindest nicht gerne, da dieser Begriff einen unschönen Beigeschmack hat so wie ein saftiges, aber versalzenes Steak. Für meine Außenwelt schien ich ziemlich sicher ein „BBler“ zu sein, da ich vernarrt mit immer schwereren Gewichten kämpfte, aus immer größeren Trögen futterte und Pflanzenöl-Flaschen zum Container schleppte wie ein Alki seine Vodka-Behältnisse. Im Zuge der letzten 14 Jahre wuchs ich so von knapp unter 50 kg auf über 100 kg heran. Kiloweise Fisch, Fleisch, Eier, Milch und Quark zierten meinen Ernährungs-Alltag. 200-400 g Nüsse täglich, ganz normal. Und um das alles zu verdauen kamen noch 6-8 Liter Wasser und Tee hinzu.

Die Bühne interessierte mich nicht und meine Prinzipien waren mir wichtig, weshalb die pharmazeutische Keule nie in Betracht kam. Mir ging es nicht einfach um möglichst viel Masse, sondern um möglichst viel Masse aus eigener Kraft und mit den Möglichkeiten, die mir Mutter Natur in die Gene gelegt hat. Das war meine Herausforderung! Wohl die stärkste meines bisherigen Lebens. Kein Stift kann beschreiben, was dabei in einem vorgeht.

Big Business! Wie man richtig Geld verdient

Viele träumen von Geschäften mit hohen Tieren...

die wenigsten denken dabei an den Handel mit Giraffen. Das wäre auch nicht sehr lukrativ. Aber wie funktioniert Big Business wirklich? Wie kann man richtig Asche machen? Und was bedeutet eigentlich „richtig“?

Bei uns im Kapitalismus bedeutet „richtig“ oftmals nur so viel wie: maximaler Profit um jeden Preis. Zumindest ist so das Magengefühl vieler Geschäftsleute. Da ist es nicht weit bis zum Arschloch.

Gehen wir mit dem Maßstab der „Wille zur Kraft-Philosophie“ an derartige Subjekte heran, fällt auf, dass sie körperlich, charakterlich und gemeinschaftlich meist stark verkümmert sind: Fett, schwach, verspannt, Mitglied in vielen gesundheitlichen Risikogruppen, vom Ehrgeiz zerfressen und vom Egoismus getrieben. Allein – zwischen Schleimern, Arschkriechern und weiteren seelenlosen Materialisten.

Yogi grüß mir die Sonne

Ja, ich gestehe!

Ich mache Yoga. So wie es sich für einen richtigen Mann gehört. Einen Mann, der nicht nur das Potenzial seiner Kraft und Muskulatur voran treibt, sondern auch umfassende Beweglichkeit anstrebt.

Nichts ist nerviger als steife Muskulatur am Morgen. Wer sich beim Aufstehen fühlt, als hätte ihn des Nachts ein Bus voll dicker Frauen überrollt, der sollte Yoga eine Chance geben. Nicht gerade wenige Schwerathleten dürften sich da angesprochen fühlen. Einseitige Belastungen, ewig krummes Sitzen und verbesserungswürdiges Krafttraining schränken den Bewegungsumfang des Körpers ein. Sehnen und Muskeln verhärten und verkürzen sich. Das ZNS lernt falsche Haltungen. Da gibt es eine gute Möglichkeit, um uns geschmeidig zu halten: Yoga bietet umfassende Beweglichkeit, eine Prise Spiritualität, tiefe Atmung und indische Würze. Erleuchtung inbegriffen!